Richtig rasenmähen – ein sattes Grün als Dank!
Ein gepflegter Rasen, der sich in einem satten Grün und gleichmäßiger Oberfläche präsentiert, ist für nahezu jeden Gartenbesitzer ein Traum. Beachtet man ein paar Grundsätze, vor allem beim Mähen, wird der Traum Realität.
Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, dass das Mähen einer Regelmäßigkeit bedarf. In der Regel wird Ende März, bzw. Anfang April, wenn der Rasen anfängt zu wachsen, mit dem Mähen begonnen und solange in regelmäßigen Abständen gemäht, bis der Rasen aufhört zu wachsen und in die Winterruhe geht. Das ist zumeist im Oktober. Während dieses Zyklus müssen Faktoren wie ein extrem heißer Sommer oder ein übermäßiges Regnen berücksichtigt werden.
Ein gleichmäßiger Turnus von ein- bis zweimal in der Woche ist bei „normalen“ Wetterbedingung jedoch unbedingt ratsam. Denn dadurch wird der Rasen dichter, denn jeder Schnitt fördert die Blattbildung der Pflanze und eine dichte Vernarbung des Rasens wird erzielt. Das hat zur Folge, dass Unkraut wiederum weniger wachsen kann.
Neben der Regelmäßigkeit des Mähens, ist ebenso die Schnitthöhe für einen gesunden Rasen ausschlaggebend. Wird der Rasen zu radikal abgemäht, besteht die Gefahr, dass der Boden zu schnell austrocknet. Der Austrieb wird gestört und es können hässliche Kahlstellen entstehen, auf denen sich unter anderem Unkraut breit machen kann.
Die optimale Schnitthöhe beträgt bei einem Nutz- und Spielrasen ca. 3 – 5 cm und bei einem Zierrasen etwa 2,5 – 4 cm. Wächst der Rasen aufgrund einer Mähpause zu hoch an, sollte auf keinen Fall ein Radikalschnitt erfolgen. Lieber in zwei oder drei Etappen auf die optimale Schnitthöhe zurückmähen.
Mittagshitze, insbesondere im Sommer ist kein guter Zeitpunkt zum Rasenmähen. Vielmehr sollte dieses am Vormittag oder am Abend erledigt werden. Weiterhin sollte der Rasen zum Mähen auch trocken sein. Denn der feuchte Rasenschnitt lässt sich schlechter aus dem Auffangkorb nehmen, der Schnitt bleibt eher an den Schneidemesser des Rasenmähers hängen etc. Der Rasenmäher sackt auf nassem Boden auch eher ein und hinterlässt hässliche Spuren.
Auch auf die Schärfe der Messer des Rasenmähers ist zu achten, den stumpfes Werkzeug rupft an den Gräsern und schadet ihnen. Oftmals hinterlassen abgestumpfte Schneidemesser einen unschönen Grauschimmer auf der Rasenfläche.
Befolgt man diese Prinzipien beim Mähen und bindet gegebenenfalls auch mitunter erforderliche Arbeiten, wie das Vertikutieren, Düngen und Entmoosen ein, steht einem gepflegten, in wunderschönem satten Grün leuchtendem Rasen nichts mehr im Wege. Die Rasenpflege erfordert sicherlich etwas Geduld und Beharrlichkeit. Sie wird aber ebenso von den meisten Hobbygärtnern als wohltuende und entspannende Tätigkeit angesehen. Denn ein schönes Ergebnis streichelt das Ego so sanft, wie sich die Grashalme im Winde wiegen.